aufgetischt
- 9. April 2026
- Wald
Ich bin froh, dass ich mich nicht vom Wald ernähren muss. Ich bin auch froh, dass ich es kann.
Im April bereichern Goldnessel, Ampfer und Japanischer Knöterich das Nahrungsangebot. Wobei der Japanische Knöterich ein Neophyt ist und wegen seiner Vermehrungsfreude nicht überall gern gesehen wird.
Für Naturheilkundler ist auch das Schöllkraut von Interesse. Wohingegen die Holunderliebhaber sich noch gedulden müssen.
Obwohl sie auch Golderdbeere genannt wird (ähnliche Blätter), ist mir für die Waldsteinie keine kulinarische oder medizinische Anwendung bekannt.
Während sich der Gelbstern verabschiedet und erst im nächsten Jahr wiederkehrt, geht der Löwenzahn in die Blüte. Auch er ist bei den Insekten beliebt, hier nascht eine Schmalbiene.
Blüte oder nicht, der Gundermann ist ganzjährig essbar. Nichtsdestotrotz sind seine kleinen lila Blüten ein Augenschmaus.
Ein Augen- und Gaumenschmaus ist das Wiesenschaumkraut. Das findet wohl auch die Sandbiene. Ein sehr intelligentes Tiere ist die Wespe. Und die Sternmiere hat ihren kurzen Auftritt.
Hier habe ich noch eine wunderschöne Schwebefliege gefunden. Weniger spektakulär, aber genauso wichtig – die Blumenfliege.
Nicht mehr allzuoft, aber ab und an finde ich auch noch Pilze.
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