glückbedingt

Diese Woche habe ich zu meiner Überraschung das Wiesenschaumkraut im Wald gefunden.
Es sollte nicht der einzige Glückstreffer bleiben.

Begonnen hat meine Glückssträhne mit einer Listspinne, die sich seelenruhig auf einem Bärlauchblatt gesonnt hat und sich von mir nicht stören ließ. Auch die Schmetterlinge sehe ich sonst nur flattern. Diesmal hatte ich Gelegenheit sie mir genauer anzuschauen.

Eine Listspinne sonnst sich auf einem Bärlauchblatt.
Listspinne
Ein Faulbaumbläuling.
Faulbaumbläuling
Ein Waldbrettspiel sitzt auf einem Brennnesselblatt.
Waldbrettspiel

Die beiden haben es mir dagegen sehr schwer gemacht. Die gelbe Wiesenameise wollte sich gleich wieder einbuddeln. Und der Laufwolf ist ein unheimlich schneller Waldninja.

Das Reh hat sich gleich gar nicht blicken lassen. Trotzdem habe ich mich gefreut, immerhin seine Spur zu finden. Sehr schön sieht man, wie es mit dem Hinterhuf in den Abdruck vom Vorderhuf getreten ist.

Eine gelbe Wiesenameise in der Erde.
Gelbe Wiesenameise
Laufwolf
Fährte eines Rehs.
Rehfährte
Vom Sturm zerbrochenes Ei.
Ei

Manchmal ist des einen Glück des anderen Unglück. Das erste Ei wurde wahrscheinlich vom Sturm aus dem Nest geweht und ist dabei zerbrochen. Das zweite sieht aus, als ob das Kleine geschlüpft ist.

Hast du auch schonmal diese Auswüchse an Blättern gesehen? Diese werden von Gallmilben verursacht, die in den kleinen Beutelchen leben.

Leere Eierschale.
Eierschale
Von Gallmilben befallenes Blatt.
Gallmilben

Wenn es um Glück geht, dürfen sie selbstverständlich nicht fehlen – Marienkäfer. Und ich habe gleich drei verschiedene gefunden. Den Zehnpunkt, den Blattflohmarienkäfer und den Siebenpunkt – auch liebevoll Motschekiebchen genannt, Namensgeber für meine Website.

Ein Zehnpunkt auf der Erde.
Zehnpunkt
Ein Blattflohmarienkäfer auf einem Bärlauchstengel.
Blattflohmarienkäfer
Ein Siebenpunkt auf einem Brennnesselblatt.
Siebenpunkt

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